Medikamente einzunehmen, nicht zu arbeiten und sich auszuruhen bei Unwohlsein, Übergewicht und diverse Ernährungsergänzungsmittel sind heutzutage in unserem Gesellschaftskreis ganz normal geworden. Jedes dritte Kind ist nach Statistik übergewichtig und, dass Menschen im Alter krank und verbraucht sind, ist nach unseren Ansichten völlig normal.
Aber was bedeutet das wirklich „krank sein“ und was bedeutet es „gesund“ zu sein?
Ist es wirklich so, dass die Umgebung und die anderen Menschen uns krank machen oder liegt der Kern des Krankseins nicht vielleicht bei uns selbst?
Die chinesische Medizin, die von einem inneren Energiefluss, genannt Qi-Kreislauf, schon seid vielen Jahrhunderten ausgeht und heutzutage moderne medizinische Erkenntnisse mit alten taoistischen Weisheiten verknüpft, ist in Europa immer noch ein sehr umstrittenes Thema. Dennoch findet man viele Antworten über die menschliche Gesundheit versteckt in der taoistischen Weltansicht und den alten Büchern, die vor vielen Jahren geschrieben wurden.
In der asiatischen Kultur ist auch oft die Rede von Devas (Geister) und Karma (Positive oder negative Last aus früheren Leben die unser Schicksal beeinflussen kann).
Ist es also ferner auch möglich, dass Krankheiten oder Ermüdung, durch Geister, die einem Qi (Energie) abziehen herbeigeführt werden können?
Oder ist es möglich, dass eine Unheilbare Krankheit durch einen Heiler, der das Karma des Patienten wieder ausgleicht, plötzlich weg ist?
Eines scheinen auf jeden Fall alle Patienten der Welt gemeinsam zu haben. Sie alle können durch ihre Einstellung, Glauben und Willen ihr Leben positiv oder negativ beeinflussen und ziemlich sicher liegen viele Ursachen von Krankheiten und Unwohlsein im innersten des Menschen. Diesem inneren Kern oder innerer Energie und den Gedanken und Einstellungen der Menschen, werden wir nun ein wenig näher auf die Spur gehen.
2. Ab Wann gilt ein Mensch wirklich als krank?
2. a) Körperlich:
Menschen verletzen sich, verbrennen sich, brechen sich die Knochen. Diese Dinge sind sehr offensichtliche, sichtbare „Krankheiten“ im menschlichen Sprachgebrauch spricht man von Verletzungen. Obwohl eine Verletzung auch eine offensichtliche körperliche Krankheit ist, da eine Krankheit als etwas bezeichnet werden kann, dass vorübergehend ausgeschaltet ist oder kaputt ist bzw. ausgewechselt werden muss, so wie eine geschwächte Niere oder eine kaputte Bauchspeicheldrüse oder ein arbeitender Mensch, der wegen einer Grippe, unfähig ist zu arbeiten und Ruhe braucht. Technisch messbar sind auch Herz-, Nieren-, Blasen- oder Sehschwächen und dergleichen. Schwieriger wird es dann schon bei chronischen Rücken- oder Kopfschmerzen, die man zum Teil nicht 100% messen (beweisen) kann, dennoch gelten alle die aufgezählten „Schwächen und Lecke des menschlichen Organismus als Krankheiten“.
2. b) Psychisch:
Ebenfalls sehr offensichtlich feststellbar sind psychische Krankheiten, die Menschen oft in den Wahnsinn treiben wie Wahnvorstellungen, Angstzustände oder Schizophrenie. Diese Art, von Krankheiten übertragen sich oft auch auf den Körper und die Folge sind schlechtes Aussehen, schnelles Altern, Verstopfungen, Übelkeit oder Impotenz und Unfruchtbarkeit.
Geistige Krankheiten sind alle egoistischen und negativen Einstellungen und Absichten die sich im Kopf und in den Gedanken der Menschen abspielen. Die geistige Einstellung hat den grössten Einfluss auf den Körper und die Psyche. Der Geist ist wie das Herz von allem. Wenn das Herz stark und Mutig ist, so sind auch Körper und Psyche stark und mögen viele Herausforderungen mit Leichtigkeit bewältigen. Ist jedoch der Geist müde, unsicher und schwach, so sieht man dies in den Augen und in der Haltung der Menschen, merkt es an ihrem Aussehen und ihrer Stimme, riecht es an ihrem Kot, Urin und Schweiss. Ein erfahrener Arzt oder ein aufmerksamer Mensch sieht solche Dinge sofort.
Jeder Mensch ist krank, auch wenn er gesund ist, denn auch wenn wir leben, ist unser Leben, nach unserer Ansicht begrenzt und irgendwann im hohen Alter tritt der Tod ein. Da der Tod den absoluten Stecker vom Strom des menschlichen Organismus herauszieht kann er als die grösste und schlimmste Krankheit bezeichnet werden. Jedoch sollte man dieser Krankheit ohne Furcht begegnen, denn nur so kann man den Gevatter Tod unschädlich machen. Die Taoisten übten sich seid Jahrhunderten diese Krankheit, den Tod unschädlich zu machen, um somit die Unsterblichkeit zu erreichen und mit allem Eins zu werden. Das bedeutet, dass man Körper, Geist und Psyche als eine Einheit funktionieren lassen muss, bei dem jedoch der Geist die Oberhand behalten muss, um sich nicht in Emotionen oder niedrigen menschlichen Verlangen, wie Rache, Egoismus oder Süchte zu verlieren.
3. Welche Rolle haben die Meridiane und der Qi-Fluss auf die Gesundheit des Menschen?
Das Tao ist die allumfassende Energie von allem und jedem was in der Welt, im Universum und im unsichtbaren und sichtbaren existiert. Selbst das was nicht existiert, ist die Energie des Tao. In modernen christlichen Ansichten kann Tao mit Gott gleichgesetzt werden. Gott ist also die allumfassende Energie, aus dem die ganze Welt entstand, jeder Engel, jeder Mensch, Himmel und Hölle, alle Sterne, der Mond und die Sonne, wie auch Steine, Pflanzen und Tiere. Das Qi ist in erster Linie, die durch Übungen gesammelte, von Vater und Mutter vererbte und die durch Himmel und Erde aufgenommene Energie. In den chinesischen Kampfkünsten und Heilkünsten spielt Qi und die Stärke des Qi-Flusses eine zentrale Rolle. Das Qi ist die Energie im Menschen, in Tieren oder Bäumen drin und folgt einem Kreislauf, so wie das Blut dem Blutkreislauf folgt. Die Bahnen und Kreisläufe (Es gibt mehrere) nennt man Meridiane. Es gibt z.B. den Nierenmeridian (Nierenstrom), Herzmeridian (Herzstrom) oder den Lungenmeridian (Lungenstrom).
3. b) Das Qi folgt dem Blut, ein Vergleich zwischen Blut- und Qi-Kreislauf:
Das Blut belebt den Körper, versorgt alle Organe mit Sauerstoff und den wichtigen Vitaminen, Enzymen und Nährstoffen. Wenn wir uns verletzen verlieren wir Blut. Verlieren wir zu viel Blut, dann sterben wir, weil wir zu wenig Blut haben, sprich zu wenig rotes Transportmittel, das Sauerstoff und Nährstoffe zu den Lebenswichtigen Organen führt. Die Folge ist ein totales Versagen sämtlicher „Maschinen im menschlichen Organismus“ (Organe). Jedoch gibt es heutzutage Bluttransplantationen, die es ermöglichen, das Menschen die einen hohen Blutverlust erlitten haben, doch noch gerettet werden können, sofern das richtige Blut an Lager ist. Mit dem Qi ist das ähnlich. Es fliesst durch den ganzen Körper und gibt dem Menschen den letzten Schliff, belebt nicht nur die Organe und alle menschlichen Glieder, Knochen und Lebenslust im Menschen, sondern macht schliesslich den Menschen zu dem was er ist, ein Lebewesen und keine Maschine. Das Qi ist jedoch total flexibel und kann durch die Schulung des Geistes schon nach kurzer Übung überall hin gelenkt werden, wo man möchte. So vollbringen z.B. Shaolin-Mönche scheinbar übermenschliche Dinge wie Ziegelsteine mit dem Finger zerbrechen oder Qi-Gong-Meister malen ein wunderschönes Bild, während dem sie auf rohen Eiern stehen. Aber auch jeder normale Mensch vollbringt alltägliche Arbeiten und kleine Wunder, die ohne das Qi nicht möglich wären, wie heben von schweren Kisten oder das Überleben eines Autounfalls.

Symptome von Qi-Mangel, sprich Krankheit des Feuers, Wassers, Erde, Metall oder Holz im Menschen drin (Elemente aus dem der Mensch besteht, wie Organe oder Knochen) können schnelle Ermüdung sein oder Erkältungen. Für die chinesische Medizin ist das Gleichgewicht der Elemente sehr wichtig z.B. Harmonie des Feuers: Genug warm, Lebenslust, Freude am Leben
oder die Harmonie des Wassers: Keine Überhitzungen im Körper, Ausgeglichenheit und Flexibilität.

3. d) Kosmisches Qi und das Energie saugen von bösen Devas:
Der Mensch ist einem kosmischen, himmlischen und einem Erd-Energie-Kreislauf angeschlossen. Erdenergie nehmen wir durch die Füsse auf wenn wir stehen oder durch das Wurzelchakra (Punkt zwischen Geschlechtsteil und After) wenn wir am Boden sitzen. Je besser ein Mensch mit der Erdenergie umgehen kann, sprich wie gut er mit der Erde verwurzelt ist, umso standhafter ist er im Leben und umso besser ist sein Gleichgewichtssinn entwickelt. Die Energie des Kosmos, der Sterne, Sonne und des Mondes nehmen wir vor allem über das Kronenchakra (Oberster Punkt in der Mitte des Kopfes) auf, aber auch über die Hände, wenn wir die Hände gegen den Himmel richten.
Nebst diesen Unsichtbaren Energien gibt es auch unsichtbare Wesen, genannt Engel, Naturgeister, Devas oder Dämonen. Jeder kann lernen mit solchen Wesen Kontakt aufzunehmen und auch von ihnen Energie geschenkt zu bekommen. Jedoch gibt es auch Wesen, die Energie bewusst den Menschen abziehen, das sind z.B. Devas mit bösen Absichten oder von Schwarzmagiern erschaffene Dämonen, sprich Elementare (Wesenheiten), mit dem Befehl der Zielperson Schaden zuzufügen.
Energie, kann jedoch auch direkt von einem Menschen abgezogen werden, um das Gegenüber zu Schwächen. Mit der gleichen Methode kann man aber auch kranken Menschen Energie übertragen und sie damit stärken.
3. e) Karma, das Gesetz von Ursache und Wirkung:
Ein schlechtes Gewissen ist ebenfalls etwas das krank machen kann und das Lächeln das man aussendet kehrt zu einem zurück. Damit will ich sagen, dass Krankheiten auch daher kommen können, dass man in der Vergangenheit Dinge machte oder erlebte, welche noch auf einem Lasten können und man gesund wird, wenn man diese Lasten auflöst und bereinigt. Dies betrifft sowohl das jetzige als auch frühere Leben. Umgekehrt wird man immer gesünder und glücklicher, wenn man gute Taten vollbringt, weil gute Taten neue Quellen von Energien und Türen öffnen, unter anderem gewinnt man das Vertrauen der Menschen und wird von jedem geachtet.
4. Wie wird man wirklich gesund oder unsterblich mit Hilfe des Tao (Gott)?
Wisse, dass alles was du siehst, denkst, riechst, hörst und wahrnehmen kannst seine Berechtigung hat und alle Dinge, eine Ursache haben. Selbst das was deiner Meinung nach falsch oder nicht berechtigt ist, steht unter den Gesetzen des Tao, wurde durch das Tao erschaffen und wird durch das Tao zum Tao zurückkehren. Zum Tao zurückkehren bedeutet den Weg des Tao zu gehen, selbst wenn du den Weg des Tao deiner Meinung nach nicht gehst, befindest du dich trotzdem auf einem Weg zum Tao und auch wenn du nicht an den natürlichen Fluss des Tao glaubst, so stehst du trotzdem unter seinem Einfluss und badest tagtäglich im Fluss des Tao.
Unsterblich zu werden bedeutet zu einem Meister des Lebens zu werden, bedeutet die Dualität hinter sich zu lassen, bedeutet die Natur und jedes Leben zu achten und zu schützen, bedeutet sich selbst und andere zu Ehren, bedeutet Frieden mit der Hölle zu schliessen, bedeutet in allen Dingen die Energie des Tao zu erkennen, selbst wenn noch so viele Schatten in diesen Dingen sein mag.
Ein wahrer Meister urteilt nicht über die Dinge, den gut und böse, Unglück und Glück, Frieden und Krieg, alle Dinge sind sie doch aus dem gleichen Ursprung entstanden und alle sind sie berechtig. Der Meister lässt von allem los, indem er von dem Gedanken zu sterben ebenfalls los lässt und das Leben sieht, wird er auch leben. Indem er an das Glück und nicht an das Unglück denkt, zieht er Glück in sein Leben und indem er in allen Dingen das Gute sieht, gibt es nichts Böses mehr, vor dem er sich fürchten müsste. So gelassen, ruhig, nie still stehend bewegt sich der Meister im Fluss des Tao. Achtet auf seinen Körper durch gute Ernährung, pflegt den Kontakt mit Wesen anderer Welten, haltet seinen Körper fit und hat seine Gedanken bewusst unter Kontrolle. Er ist dann zu einem Gott aufgestiegen, ein Gott der unter den Menschen weilt und darum wird er von den Menschen als Meister verehrt und geachtet. Jedoch sagt er keinem, dass er ihn mit Meister ansprechen muss, denn er weiss, dass in jedem ein Meister, ein kleiner Gott schlummert der, wenn die Zeit gekommen ist, aufwacht und so wird wie er. So ist dies das höchste Ziel jedes Menschen, welche doch nichts anderes als, als Mensch inkarnierte Seelen (körperlicher Ausdruck des höchsten Lichtes) sind. Alles liegt von Anfang an in uns. Nur ist es im Anfangsstadium nur Theorie. Um die Theorie auch in der Praxis zu erfahren, treten wir in die Dualität ein, sprich inkarnieren wir auf die Erde, wo es Gut und Böse gibt. Das Wissen + die Erfahrung ergibt dann = das Gefühl für die Dinge. Wie soll man Wissen was Krieg wirklich bedeutet, wenn man ihn nie erlebte, wie sollte man Wissen was Kälte ist, wenn man nur Wärme kennt. Indem man weiss, was Unglück bringt, weiss man auch wie man das Glück bewahrt und anzieht. Indem man weiss wie man jemanden tötet, bekommt man die Macht, Leben zu schützen und zu bewahren d.h. den Tod fern des Lebens zu halten.

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