Deutsche, Schweizer und Österreichische Medien stürzen sich auf den Skandal
Wie bereits berichtet erschüttert der Sexskandal nicht nur Hongkong, mittlerweile stürzen sich sogar deutsche, österreichische und schweizer Medien auf den Skandal. Besonders aus der Schweiz und Österreich ist großes Interesse an dem Skandal vorhanden. Dies liegt vor allem daran, dass in diesen beiden Nachbarstaaten Deutschlands der Anteil an Asiaten, und vor allem an Kantonesen besonders hoch ist.
Ich habe hier alle interessanten News zusammengefasst:
Golem berichtet am 22.02.2008 17:06
Die chinesische Regierung hat die Betreiber einheimischer Websites dazu aufgefordert, einen “Chinesischen Pakt zur Selbstdisziplin bezüglich audio-visueller Programme und Dienste im Internet” zu unterzeichnen. Darin verpflichten sich die Betreiber, nur noch “positive, gesunde Programme” zu verbreiten.
Daniel Kübelböck würde dies wohl “positive Energie” bezeichnen. Die Aufforderung ist eine unmittelbare Konsequenz aus dem Edison Chen Skandal in Hongkong.
Golem berichtet weiter: Erst kürzlich war eine große Menge eindeutiger Fotos in China aufgetaucht. Sie zeigten den Hongkonger Schauspieler Edison Chen beim Liebesspiel mit Kolleginnen. Die Fotos hatte Chen selbst gemacht. Servicetechniker hatten sie von seinem Notebook kopiert, als er dieses zur Reparatur brachte. Anschließend wurden die Fotos über Chat-Räume, Blogs und per E-Mail verbreitet. Insgesamt zehn Personen haben die Behörden in Zusammenhang mit dem Fall verhaftet.
DiePresse.com schreibt in ihrem Beitrag zum Skandal in Hongkong “China: Sexfotos von Promis kursieren im Netz: ” Nun meldet sich sogar Hongkongs Regierung zu Wort.
[...]Chen überließ seinen rosafarbenen Apple einem örtlichen Computergeschäft zur Reparatur. Ein Angestellter nahm den Promi-Laptop entgegen. Er interessierte sich vor allem für die darauf gespeicherten Fotos und entdeckte Brisantes: 1.300 Sexfotos, die den Star beim Verkehr in allen möglichen Positionen mit einigen der bekanntesten Frauen Chinas zeigen. Sie alle sind Prominente aus Film und Fernsehen.[...]Angesichts dieser Ausmaße hat sich nun auch Hongkongs Regierungschef zu Wort gemeldet. Die Polizei solle den Skandal so schnell wie möglich lösen, verlangt er. Außerdem müsse die moralische Erziehung der Schüler verbessert werden
Dass der Skandal auch kriminelle Züge aufweist, schreibt die Online Ausgabe der Frankfurter Rundschau: [...]Medien spekulieren über eine Verwicklung der Triaden in den Skandal. Chinas Filmindustrie ist für ihre Verbindungen zur Mafia bekannt – und die betroffenen Stars sind alle bei derselben Filmfirma unter Vertrag.[...]Die Polizei mahnte per Rundbrief Internetnutzer der Region: “Das Berühren, Anschauen, Duplizieren, Speichern, Herunterladen und oder Verbreiten der derzeit populären obszönen/pornografischen Fotografien der Hongkonger Künstler ist illegal!”[...]Edison Chen selbst ist, vermutlich aus Furcht vor Racheaktionen der Familien seiner Freundinnen und vor möglichen juristischen Folgen, seit Beginn des Skandals in Kanada untergetaucht. In einer Videobotschaft entschuldigte er sich bei seinen Fans und bat diese, die Bilder nicht mehr weiter zu verbreiten.
OE24.at berichtet in Skandal um Chens Pornovideo weitet sich aus dass Chens Leben in Gefahr sei: [...]Hongkonger Medien schreiben, Gangster wollten Edison Chen “eine Lektion erteilen” oder ihn gar umbringen. Denn einigen Schauspielerinnen können die Sexfotos die Karriere kosten – und das Filmbusiness in Hongkong, so die Mutmaßungen, werde von der Mafia kontrolliert.[...]
Sogar die Chip Online Redaktion wusste über den Skandal zu berichten. Da heisst es, dass einem Blogger Knast droht. [...]Huang Wei-lun fand erotische Fotos des Hongkonger Schauspielers Edison Chen und seiner Freundinnen im Web. Der 24-Jährige Taiwanese zeigte die Bilder in seinem Blog. Gestern wurde er festgenommen, berichtet United Daily News.
Falls Wei-lun verurteilt wird, drohen ihm zwei Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von umgerechnet 650 Euro.[...]
Der Schweizer Sonntags Blick schreibt: [...]Edison Chen triebs mit acht Frauen gleichzeitig, liess sich dabei abknipsen und wie es der Zufall wollte, gelangten die Fotos ins Internet[...] In einer Pressekonferenz richtete Edison Chen einen Apell an junge Menschen: [...]«An alle jungen Menschen in unserer Gesellschaft: Nehmt euch das zu Herzen. Was ich getan habe, soll euch nicht als Beispiel dienen.»[...]
Folgende Grafiken zeigen das weltweite Interesse am Skandal im Vergleich zu anderen Top Themen. Interessant: Nur American Idol erregt weltweit mehr Interesse. DSDS Deutschlands Top Thema ist international weniger von Bedeutung:
Edison Chen Trend:

Edison Chen Top Cities:

Interessant auch, wenn man den Trend nur auf Deutschland bezieht:


In der Tat leben in NRW und Hessen die meisten Asiaten (Chinesischer Herkunft). Erstaunlich, dass aber Hamburg (Han Bao – Burg der Han Chinesen) nicht in der Statistik auftaucht. Vermutlich gehen die Chinesen in Hamburg lieber Geschäften nach, als Prominenten Klatsch.

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